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Lebronze alloys, Ihr Partner für den Ersatz von bleihaltigem Messing.

Im Bewusstsein von technologischen und ökonomischen Herausforderungen, welches den Weg zu einer bleifreien Welt darstellt, hat Lebronze alloys zur Unterstützung für ihre Kunden zu diesem Zweck verschiedene Lösungen entwickelt. Diese Lösungen sind ökologisch, dauerhaft und wirtschaftlich.

Bleihaltiges Messing

Bleihaltige Messinge werden weitgehend in vielen Industriezweigen eingesetzt: Wasser- oder hydraulische Komponenten, mechanische Teile, elektrische Kontakte, mikromechanische- oder Uhrenkomponenten, Ausstattungskomponenten, dekorative und architektonische Komponenten, Musikinstrumente…

Der typische Blei (Pb)-Gehalt (bis zu 3% oder 4%) ermöglicht den Legierungen eine gute Warmumformung und Zerspanbarkeit.

Jedoch ist Blei bekannt für seine Toxizität, sogar bei geringer Konzentration. Im Falle von einer Einnahme oder Einatmung sind Blei und seine Stoffe für Tiere und Menschen giftig. Blei ist also ein Neurotoxin, das sich im Laufe der Zeit in Weichteilen und Knochen ansammelt, das Nervensystem beschädigt und Hirnleistungsstörungen verursacht. Die Beseitigung von Blei in allen eingesetzten Materialien ist daher eine ökologische Notwendigkeit.

Die Vorschrift in Bezug auf den Bleigehalt wird mehr und mehr eingeschränkt und der Einsatz von bleihaltigem Messing und diesen Legierungen wird früher oder später verboten.

Lebronze alloys, der Spezialist für bleifreies Messing und Kupferlegierungen

Lebronze alloys ist aktiv engagiert, ökologisch nachhaltige und ethische Lösungen vorzuschlagen. Das erlaubt wiederum unseren Kunden, ihren eigenen Kunden umweltfreundliche Produkte und Service anzubieten.

In dem Bewusstsein einer technologischen und wirtschaftlichen Herausforderung, was den Weg zu einer bleifreien Welt repräsentiert, hat Lebronze alloys viele Lösungen entwickelt, um diese ihren Kunden zu diesem Ziel unterstützend anzubieten. Diese Lösungen sind ökologisch verantwortungsvoll, beständig und rentabel.

Wir produzieren heute mehr als 4000 t/Jahr bleifreie Messinge und mehr als 4000 t/Jahr andere bleifreie Kupferlegierungen.

Lebronze alloys ist Mitglied eines Arbeitskreises – mechanische Bearbeitung von bleifreien Legierungen – in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und IGF, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Das Angebot von Lebronze alloys deckt eine Reichweite von Materialien mit Bleigehalt ab, die von weniger als 1000 PPM (0,1 %) zu weniger als 60 PPM (0,006 %) variiert. Darüber hinaus bietet Lebronze alloys Werkstoffe (Flachmaterial, Stangen, Rohre, Profile, Drähte, …) sowie technisierte Komponenten.

Für elektrische sowie für mechanische Anwendungen oder Beförderung von Flüssigkeiten, wird Lebronze alloys Sie mit aller Kompetenz zur Umsetzung der besten kosteneffizienten Lösung unterstützen, die man in Bezug auf alle relevanten technischen Auflagen in Betracht ziehen muss.

Bleifreies Messing

Bitte zögern Sie nicht, uns bezüglich weiterer Informationen zu kontaktieren:

Alexis Pofilet
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+ 33 3 26 69 97 19

Reinhold Meciejewski
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+ 49 2351 - 181-320

Bleivorschriften

Trinkwasser
Die Europäische Richtlinie 1998/83/EG regelt die Qualität von Trinkwasser. Was das Blei betrifft, so wurde der höchstzulässige Gehalt im Wasser auf 10 µg/l festgelegt. Kupferlegierungen, die diese Anforderung erfüllen, sind in der Liste der deutschen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) von 2001 aufgeführt. In den USA dürfen seit Januar 2014 Kupferlegierungen, die mit Trinkwasser in Berührung kommen, nur noch einen Bleigehalt von weniger als 0,25% (2500 PPM) haben.

RoHS
Die Europäische Richtlinie 2011/65/EU (RoHS, Restriction of Hazardous Substances) gilt für die Elektro- und Elektronikindustrie. Danach dürfen 10 Schadstoffe nur eingeschränkt verwendet werden. Was das Blei betrifft, so wird in der RoHS-Richtlinie ein Grenzwert genannt, der 1000 PPM (0,1%) nicht überschreiten darf. Kupferlegierungen sind in der Ausnahmeliste genannt, so dass derzeit bis zum 22. Juli 2019 noch bis zu 4% akzeptiert werden.

ELV
Die Europäische Richtlinie 2000/53/EG (ELV, End of life Vehicle) zielt auf die Vermeidung des Abfalls durch Schrottfahrzeuge ab. Die Richtlinie berücksichtigt sowohl Aspekte während der Nutzungsdauer eines Fahrzeugs als auch solche der Weiterbehandlung. Als solche zielt sie auf ein Verbot der Verwendung bestimmter Schwermetalle wie zum Beispiel Blei ab. Der Bleigehalt im Metall wird auf maximal 1000 PPM (0,1%) begrenzt. Kupferlegierungen sind in der Ausnahmeliste genannt, so dass derzeit bis zum 22. Juli 2019 noch bis zu 4% akzeptiert werden.

REACH
Die Richtlinie der Europäischen Union 1907/2006 (REACH, Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) (im folgenden "REACH") behandelt die Produktion und Verwendung von Chemikalien und ihre möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen und die Umwelt.

Schmuck darf nach REACH maximal 500 PPM (0,05%) Blei enthalten. Abweichungen gelten für Kristallglas, interne Bestandteile von Armbanduhren, die für Kunden nicht zugänglich sind, nichtsynthetische oder umgearbeitete Edelsteine oder Halbedelsteine (die jedoch nicht mit Blei oder Bleimischungen oder Mischungen, die solche Stoffe enthalten, behandelt worden sein dürfen), Emaille, die als verglasbare Mischung aus der Schmelzung, Verglasung oder dem Sintern von Mineralien bei Temperaturen von mindestens 500°C definiert ist; dies gilt auch für Schmuck, der mehr als 50 Jahre alt ist. Alle Grenzwerte und Ausnahmen werden spätestens am 9. Oktober 2017 neu bewertet.

Bei Massenproduktbestandteilen, die Kinder möglicherweise in den Mund nehmen, beträgt der Höchstgehalt an Blei ebenfalls 500 PPM (0,05%). Bei dieser Einschränkung gelten mehrere Ausnahmen, wie zum Beispiel Schmuck (wie bereits eingeschränkt), Kristallglas, einige Edelsteine und Halbedelsteine, besondere Emaillen, Schlüssel und Schlösser, Musikinstrumente, Artikel und Artikelteile, die Messinglegierungen enthalten (wenn der Bleigehalt 0,5 % nicht übersteigt), Schreibgerätespitzen, religiöse Artikel, tragbare Zinkkarbonbatterien und Knopfzellbatterien, Verpackungsmaterial, Artikel, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, und Elektro- und Elektronikprodukte. Alle Grenzwerte und Ausnahmen werden spätestens am 1. Juli 2019 neu bewertet.